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"Oboe trifft Harfe"

Das Duo Harbois in der Trinitatiskirche Bonn.

Alltäglich war sie nicht, die Kombination  von Oboe und Harfe, die in der Trinitatiskirche zu hören war. Dort konzertierten Sandra Schumacher, Oboe, und Johanna Welsch, Harfe, die zusammen das Duo Harbois bilden. Welsch dürfte vielen Bonnern als Mitglied des Beethoven Orchesters zwar ein Begriff sein, der gemeinsame Auftritt der Musikerinnen  aber war eine echte Premiere für die Stadt.

Da die Literatur für die Kombination Oboe und Harfe naturgemäß eher übersichtlich ausfällt, muss man immer mal wieder auf Bearbeitungen zurückgreifen, so auch im Fall von Johann Sebastian Bachs g- Moll Sonate (BWV 1020). Auch fünf Stücke von Claude Debussy, die für die Kombination Oboe und Harfe arrangiert waren, überzeugten, weil beide Musikerinnen das Beste aus den Bearbeitungen herausholten., Schumacher vor allem mit äußerst kantablen und sensiblen Spiel, Welsch mi einer facettenreichen Handhabung der Harfe.

Das restliche Repertoire bestand ausschließlich aus Originalwerken für diese Besetzung: eine Sonate von Luis Sport und ein Nocturne von Nicolas Charles Bochsa. Souverän meisterte Welsch die Spohr Sonate. Das gelang ebenso überlegen wie Bochsas idyllisches Nocturne, das man mit subtilen Farben spielte. Ergänzt wurde das Programm durch Solowerke: eine schöne Fantasie für Harfe von Spohr und reizvolle  drei Etüden für Oboe von Gilles Silvestrini."

Bonner General- Anzeiger, 21.10.2014, Guido Krawinkel

"Als eine Art effektvolle Gesangszene für Oboe mit schwirrender Harfenbegleitung zeigte sich Spohrs Sonate c- Moll. Und dann ließen beide Solistinnen bei Iberts "Entr'acte" spanische Glut aufblitzen. Viel Beifall gab es und eine stimmungsvolle Vivaldi-Zugabe."

Lübeckische Blätter, 27.02.2010

 

 

"Beide Musikerinnen besitzen die Gabe, sich nicht selbst in den Vordergrund zu spielen. Im Zentrum steht das Miteinander. (...)

Dabei erleben die Zuhörer gleich zweierlei, dass dieses ungewöhnliche Instrumentenpaar durchaus Faszinierendes zu bieten hat und dass Traditionelles und Modernes sich in der Musik nie ausschließen."

Fränkische Landeszeitung, 08.02.2010

 

 

"Mit der perfekten Beherrschung ihrer Instrumente und ihrem grandiosen Zusammenspiel faszinierten beide Künstlerinnen ihr Publikum von der ersten Minute des Konzerts bis zum furiosen Finale mit dem andalusischen Flamenco angehauchten "Entr'acte" von Jacques Ibert. (...) Der gar nicht enden wollende Schlussapplaus des Publikums im Bremervörde Ratssaal jedenfalls holte die Künstlerinnen immer wieder auf die Bühne, bis sie sich bei ihren Zuhörern mit einer frenetisch geforderten Zugabe bedankten."

Bremervörder Zeitung, 13.04.2010


Duo Harbois: Sandra Schumacher (Oboe) Johanna Welsch (Harfe)